Nervösität, Panik, Unsicherheit und Selbstzweifel

Leidest du unter Nervosität oder Panik? Erlebst du oft Unsicherheit, Selbstzweifel oder einen Mangel an Selbstvertrauen? Das Erleben von Nervosität und Panik kann schwächend und stressig sein, es kann dich hilflos und frustriert fühlen lassen. Es kann sich anfühlen wie eine Mischund aus Ruhelosigkeit, Anspannung und Verkrampfung, mit körperlichen Symptomen wie engerem Blick und Atemschwierigkeiten. Ich zeige meinen Klienten Werkzeuge, die dabei helfen können, diese Erfahrung zu verändern, um so nicht mehr von ihr gesteuert zu werden.

Wir arbeiten auf zwei Ebenen, die miteinander verbunden sind: Die eine ist, uns anzusehen, wie Nervosität, Panik oder Unsicherheit aktuell in deinem Leben erscheinen, erkennen, wie du sie erlebst, und lernen, wie du sie verändern kannst: “a bit like re-wiring your responses” (I don’t know how to translate this…).

Die zweite Ebene ist zu lernen, wie diese Erlebnisse mit Erfahrungen aus deiner Vergangenheit verbunden sind, und diese zu verarbeiten zu verabschieden.

1) Lerne, deine körperliche und psychologische Erfahrung zu erkennen

Wir reprogrammieren deine automatischen Antworten auf eine Weise, die sehr auf die körperliche Erfahrung fokussiert ist. Ich zeige dir, wie du auf einer körperlichen Ebene reagierst, wenn du nervös oder unsicher bist, wie etwa starr, steif oder angespannt zu sein. Wir nehmen nicht immer wahr, wie wir körperlich reagieren, auch wenn dies immer geschieht. Du kannst lernen, wie diese körperliche Erfahrung automatisch verbunden ist mit den Gedanken und Gefühlen, die deine Nervosität bestimmen: zu denken, du könntest es nicht schaffen, besorgt zu sein, was geschehen könnte, zu glauben, andere Menschen würden dich nicht mögen. Außerdem kannst du lernen, wie diese Erfahrung verbunden ist mit einer Antwort auf diese Ängste: Zu versuchen, stark zu sein und zu zeigen, dass niemand dich verletzen kann, extrem wachsam auf deine Umgebung zu sein, schüchtern und leise zu werden, alles zu kontrollieren zu versuchen. Durch diese angeleitete Erfahrung kannst du ein hohes Maß an Körperaufmerksamkeit gewinnen.

2) Kontrolle über deine Erfahrung gewinnen

Wenn du deine körperliche Erfahrung präzise wahrnehmen kannst, kannst du lernen, Kontrolle darüber zu gewinnen. Auf einer körperlichen Ebene bedeutet dies oft zu lernen, angespannte Bereiche loszulassen. Auf einer psychologischen Ebene bedeutet es, aufzuhören zu versuchen, stark zu sein, zu verschwinden oder die Kontrolle zu bewahren. Nur wenn diese beiden Ebenen zusammenspielen, kann eine effective Veränderung erreicht werden. Dies kann sich anfühlen wie einen großen, einschüchternden (/angstmachenden) Schritt zu tun. Doch dieser Schritt wird zu einem kleineren, leichteren Schritt für dich, sowohl in den Sitzungen als auch in deinem Leben. Du kannst beginnen, deine Reaktion in alltäglichen Situationen zu verändern, in denen du normalerweise nervös werden würdest.

3) Loslassen 

In dem Moment, wo du diesen Schritt machst, deine gewohnte Antwort loszulassen, kommen oft andere Gefühle auf. Du erlebst dies vielleicht als eine Welle von Erleichterung oder Freude, oder du spürst vielleicht auch weniger angenehme Gefühle: Angst, Verletzlichkeit, Wut oder Traurigkeit. Unsere Körper haben eine Weise, Gefühle aufzubewahren – so dass, in dem Moment, wo du alte Weisen zu reagieren loslässt, andere “alte” Gefühle aufkommen könnten. Dies könnten Gefühle sein, die „unter“ deiner Reaktion liegen, wie ängstlich oder verletzt zu sein, sich nicht geliebt zu fühlen, oder Versagensangst.

Ich kann dich dabei unterstützen, durch diese Gefühle zu gehen, um nicht in deiner Nervosität steckenzubleiben. Wenn du dir erlaubst, sie zu erleben, bleiben sie meist nicht sehr lang, und können sich dann in etwas anderes verwandeln – sie sind ein Übergang. Indem du diese Gefühle in Sitzungen erlaubst, verlieren sie ihren Schrecken und damit ihre Macht über dich. Dies erlaubt dir, das Muster deiner Nervosität zu durchbrechen.

4) Abschluss

Die aufkommenden Gefühle sind oft alte Gefühle aus unserer Vergangenheit, die entweder nie abgeschlossen oder nie voll erlebt wurden. Wenn wir Menschen Angst erleben, müssen wir danach in Sicherheit entspannen, damit unser System wieder in den Normalzustand zurückkommen kann. Für Tiere bedeutet dies ein Zittern, um die überschüssige Energie in den angespannten Muskeln loszulassen. Wir Menschen jedoch bleiben oft teils hängen in unserem Fluchtmodus. In Sitzungen bedeutet das Loslassen dieses Fluchtmodus oft, “alte” Ängste wieder zu erleben – dies ist jedoch Teil eines Erlebens entspannter Sicherheit, das wir anders nicht erreichen können. So können wir vergangene Traumata wirklich abschließen, die vorher vielleicht nur vom Kopf her abgeschlossen waren, Dies kann dir ermöglichen, dich geerdeter und sicherer zu fühlen.

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